Tomatenpesto – Babka

Ich habe es schon wieder getan! Nachdem mein erster Babka so gut funktioniert hat, so schön aussah, so gut geschmeckt hat UND auch noch so gut bei euch ankam, musste ich es gleich nochmal versuchen. Heute habe ich einen Tomatenpesto – Babka für euch.

Babka war mir persönlich ehrlich gesagt nie ein Begriff. Ich bin erst auf dieses so schöne Hefegebäck aufmerksam geworden, als ich die vielen tollen Fotos bei Instagram und Co gesehen habe. Der Babka ist ursprünglich eine Art Hefekuchen, der in einigen (Süd-)osteuropäischen Ländern traditionell zum Osterfrühstück gegessen wurde. Es gibt auch eine sehr bekannte jüdische Version, die dieses tolle Gebäck in Nordamerika sehr beliebt gemacht hat. Und seit Ottolenghi, der israelisch – britische Starkoch, in seinem fantastischen Kochbuch „Jerusalem“ ein Rezept für einen Schokoladen – Babka veröffentlich hat, ist der Babka aus den Kochforen und Foodseiten nicht mehr wegzudenken.

Ich bin generell ein großer Hefeteigfan. Gut, ich musste erstmal erkennen, dass Hefeteig nicht so respekteinflössend ist, wie ich das immer dachte. Meine Omas haben beide sehr viel gebacken. Und ich weiß nicht wieso, aber ganz unbewusst blieb bei mir hängen „Hefeteig ist wirklich richtig, richtig schwer zu machen und gelingt so gut wie nie“. Was natürlich nicht stimmt. Jetzt mit den heutigen Gerätschafften und Internetanleitungen sowieso nicht mehr, aber auch meine Omas haben viel Hefegebäck gemacht. Ach wenn ich allein an Omas Krapfen (Auszogne ) und vor allem die Golatschn denke…. Ui da komm ich gleich ins Träumen. Sollte ich dringend mal machen. Wird aber wohl nie so schmecken wie in meiner Erinnerung an meine liebe Oma.

Also beschränke ich mich erstmal auf die herzhafte Variante hier. Im Wesentlichen habe ich meinen Tomatenpesto – Babka genauso gemacht wie den mit Bärlauchpesto. Nur kommt auf das Tomatenpesto Parmesan statt Feta. Das könnt ihr natürlich jederzeit machen wie es Euch besser schmeckt. Ich fand es etwas stimmiger mit dem Parmesan, weil ja auch im Tomatenpesto Parmesan drin ist.  Und ich habe ihn mit leicht geringerer Hitze gebacken, damit die stückigeren Kerne in meinem Tomatenpesto nicht zu dunkel werden. Den Tomatenpesto – Babka kann ich euch wirklich sehr als Grillbeilage empfehlen, oder einfach zu einem grünen oder bunten Salatteller.

Und hier kommt das Rezept für euch …..

Tomatenpesto - Babka

Zutaten
  

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Wasser
  • 50 ml Olivenöl
  • 21 g Hefe frisch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Zucker
  • 4 -5 EL Tomatenpesto
  • 2 EL Parmesan, gerieben

Anleitungen
 

  • Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken.
  • Die Hefe in 100ml warmen Wasser auflösen und mit Salz und Zucker zusammen in die Mulde schütten. Etwa eine Viertelstunde warten und ruhen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Die Hefe ist dann aktiviert.
  • Das restliche Wasser mit dem Olivenöl dazugeben und dann in der Küchenmaschine etwa 10 min mit dem Knethaken kneten, kneten, kneten.
  • In einer mit Olivenöl ausgepinselten oder ausgewischten Schüssel so 1 1/2 bis 2 Stunden ruhen und gehen lassen, bis sich der Teig in etwa verdoppelt hat. Den Teig am Besten in dieser Zeit mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen.
  • Wenn der Teig gegangen ist, kann er am besten direkt auf einem Backpapier zu einem Rechteck ausgerollt werden. Dann wird der vorbereitete Teig mit dem Tomatenpesto bestrichen und mit dem Parmesan bestreut.
  • Den Teig vorsichtig an der langen Seite aufrollen und die Rolle anschließend in der Mitte mit einem scharfen Messer auseinanderschneiden. Die beiden Teile werden verdreht oder ineinander verschlungen, wie auch immer man das nennen mag. Hauptsache es sieht dann hübsch aus. Wenn man auf einem Backpapier gearbeitet hat, kann man jetzt einfach das Papier auf ein Blech ziehen und ab in den Ofen damit.
  • Für etwa 30 (- bis 40) Minuten kommt der Zopf bei 190 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene in den Backofen. Damit der Zopf nicht zu dunkel gerät, kann er auch bereits nach einer Viertelstunde mit Alufolie oder einem zweiten Backpapier abgedeckt werden.
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